Manuelle Therapie

Die Manuelle Therapie – auch Handgrifftherapie oder Chirotherapie genannt – hat die Aufgabe, Ort und Art einer gestörten Funktion am Bewegungsapparat zu erkennen und anschließend durch geeignete Behandlungsmethoden die Normalfunktion wiederherzustellen.

Die Mauelle Medizin stammt aus der Volksmedizin. Sie wurde in den letzten Jahrzehnten zu einer wissenschaftlich anerkannten, millionenfach bewährten Methode entwickelt. Wichtigstes Instrument bei dieser Methode sind die Hände des Arztes.

Die bewusste und gezielte Mitarbeit des Patienten ist in der manuellen Medizin von großer Bedeutung, dies gilt insbesondere für die unterstützende krankengymnastische Behandlung.

Der manualmedizinischen Behandlung geht stets die Befragung des Patienten auf Vor- und Begleiterkrankungen sowie die manualmedizinische Untersuchung  voraus. Im Bedarfsfall werden auch ergänzende Befunde ( z.B. Ultraschall, Röntgen, Laborwerte) erhoben.

Je nach dem Art der so festgestellten gestörten Funktion kommen folgende Techniken zum Einsatz:

  • Weichteiltechniken: Drücken, Reiben und Dehnen von Muskel und Sehnen.
  • Neuromuskuläre Behandlung: Beheben von Funktionsstörungen der Muskeln und Gelenke durch bewusstes Anspannen und Entspannen unter ärztlicher Anleitung mit oder ohne Dehnung durch den Behandler.
  • Mobilisation: Handgrifftechnik zur Wiederherstellung oder Verbesserung der Beweglichkeit von Gelenken durch wiederholte langsame Bewegungen mit zunehmendem Ausmaß („weich, rhythmisch, federnd“)
  • Manipulation: Handgrifftechnik zur Wiederherstellung der Beweglichkeit von Gelenken an der Wirbelsäule durch eine rasche, zielgerichtete meist schmerzlose Bewegung.

Gelegentlich ist nach der manuellen Behandlung eine therapeutische Lokalanästhesie zur Schmerzlinderung und Muskelentspannung  oder eine Therapie mit schmerzlindernden Medikamenten vorgesehen.

Unser Experte für Manualtherapie ist Dr. Martin Steiner.

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